Die Geschichte des Hauses Salmegg

Eines der herausragenden Baudenkmäler in Rheinfelden (Baden) ist das Haus Salmegg an der Rheinbrücke, das aus der Zeit des Klassizismus stammt.
Franz Joseph Dietschy, Gastwirt und Bierbrauer im Schweizer Rheinfelden, ließ die prachtvolle Villa im Jahr 1824/ 1825 für seine Ehefrau Anna Maria Tschudin als Sommersitz bauen. Doch seine Frau starb bereits im Jahr 1826, so dass das Ehepaar Dietschy nie in sein neues Haus einzog.

So erbte 1871 erbte Josephina Dietschy das Anwesen. Es wurde lange Zeit von den Nachkommen der Familie Dietschy als Wohnhaus genutzt, bis es die Erben 1942 gegen zwei Grundstücke in der Stadt tauschten. So kam das Haus in den Besitz der Stadt Rheinfelden (Baden).

Rheinfelden 19. Jahrhundert

 

Haus Salmegg

Da in der Nachkriegszeit Wohnungsmangel herrschte, wurden in der Villa mehrere kleinere Wohnungen eingebaut. 1963 wurde das Ökonomie-Gebäude abgerissen. Im Rahmen des Denkmal-Nutzungs-Programms des Landes Baden-Württemberg wurde Haus Salmegg ab 1985 umgebaut und modernisiert.
Im Erdgeschoss befindet sich heute das Trauzimmer der Stadt Rheinfelden und der "Franz-Josef-Dietschy-Saal", der als Vortragssaal genutzt wird. Im ersten Obergeschoss gibt es immer wieder neue Ausstellungen zu Kunst und Geschichte aus der Region. Das Dachgeschoss beherbergt jetzt das Museum zur Stadtgeschichte.
Und in den historischen Gebäudekellern mit der idyllischen Rheinterrasse verbreiten die Brüder Enrico und Bruno Lamano italienisches Flair - im Gourmet-Restaurant "I Fratelli" (ital.: die Brüder).